15.02.2017

Zwei erste Plätze für Hamburger Trampoliner beim Barmstedt-Cup

DM-Quali für Antonia Quindel, Maurice Maywald, Joscha Frahm

Die Hamburger Trampolinturner Joscha Frahm vom Tus Ottensen und Maurice Maywald vom SV Bramstedt kehrten mit einem Sieg vom Barmfeld Cup Heim, der als erste Standortfeststellung des Jahres im deutschen Jugendbereich gilt. Aus ganz Deutschland reisten die Vereine in den hohen Norden, um sich mit ihren Athleten in 4 Altersklassen zu behaupten.

Insgesamt waren 234 Teilnehmer gemeldet, unter ihnen 8 Trampoliner_innen aus dem Hamburger Landeskader (7 x SV Bramfelder und 1 x Tus Ottensen), die von einer großen und lautstarken Fangemeinschaft aus Hamburg unterstützt wurden. 

Maurice Maywald turnte bereits in der stärksten männlichen Jugendklasse. Nach zuletzt ansteigender Trainingsform zeigte er schon im Vorkampf entsprechende Leistungen und erreichte nach Pflicht und Kür als Zweitbester das Finale. Im weiteren Verlauf ging es dann noch einmal richtig zur Sache und viele Starter legten etwas an Punkten drauf. Maurice setzte auf die gleichen Schwierigkeitselemente, aber mit einer deutlich besseren Ausstrahlung und Haltung. Mit dem Tageshöchstwert von 34,00 Punkten und persönlicher Bestleitung siegte Maurice in seiner Klasse. Den Erfolg von Joscha Frahm aus Ottensen bescherte ihm seine überzeugende Leistung in der Kür. Zwar hatte er in der ganz neuen Pflichtübung noch kleine Probleme mit einem Nachsprung, doch für ihn reichte es bereits als Bestplatzierter zum Einzug ins Finale. Noch einmal konnte er im Finaldurchgang eine saubere Kür präsentieren, die zum Sieg in dieser Klasse führte. Joscha wird das Bramfelder Team in der Bundesliga in diesem Jahr mit seinen Übungen unterstützen. 

Auch Niklas Müller vom SV Bramfeld hätte in der gleichen Klasse Chancen auf einen Podiumsplatz gehabt. Jedoch gelang der letzte Sprung in der Pflichtübung nicht, so dass er zwar das Finale erreichte, jedoch dort mit dem 6. Platz vorlieb nehmen musste.

Inken Sickmöller zeigte eine gute Pflicht und ihre neue Kür mit Schraubensalto.  In der ersten WK-Gruppe waren insgesamt 3 starke Gruppen am Start, so dass sie es mit Zittern gerade ins Finale schaffte. Trotz einer besseren Finalübung blieb es dort aber bei Platz 8.

Als jüngste Teilnehmerin ging Annelen Spröth an den Start und behauptete sich in der größten Wettkampfklasse mit einem 14. Platz.

Madita Spröth glänzte in ihrer Klasse mit einer guten Pflicht und einer sehr guten Kür-Übung, die ihr zum Einzug in das Finale verhalf. Dort unterstrich sie ihre zuvor gezeigte Leistung und wurde mit dem 7. Platz belohnt.

Sara Keller turnte in der gleichen Klasse durchschnittliche Übungen und erreichte den 19. Platz.

In einem separat durchgeführten Qualifikationswettkampf starteten aus Hamburg nochmals Joscha, Maurice und zusätzlich Antonia (Toni) Quindel vom SV Bramfeld. Für die Jungen ging es hauptsächlich um Bestätigung der schon vorhandenen Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Antonia hatte die erforderliche Schwierigkeit in der Kür mit mind. 8,3 Punkten für die Deutschen Synchron Meisterschaften der Damen nachzuweisen.

Die Pflicht lief nicht nach Plan, jedoch zeigte die Hamburgerin tatsächlich eine Kür mit schöner Haltung und der Schwierigkeit von 8,4. Somit hat sie die Qualifikation für die Deutschen Synchron Meisterschaften erfüllt und sucht nun nach einer Partnerin für die DM 2017 in Berlin.

In der Gesamtwertung erzielte Maurice mit seiner tollen Finalübung den Wanderpokal als bester Jugendturner 2017 mit einer Sonderauszeichnung.