Erfolgreiche Deutsche Meisterschaften

Hamburger Trampoliner*innen sichern sich Medaillenflut

Mit herausragenden Leistungen, einer Teammedaille sowie mehrere Einzelmedaillen kehrten die Trampolinsportler*innen des Bramfelder SV und des Walddörfer SV von den Deutschen Meisterschaften im Doppel Mini-Trampolin am 28.02.2026 in Biberach zurück.

Die Halle bot über 500 Zuschauern Trampolin-Können auf zwei Doppel Mini-Trampolins und erstmalig einem Deutschland-Cup im Tumbling. Aus ganz Deutschland waren weit über 130 Athlet*innen in verschiedenen Altersklassen gemeldet.

Trampoliner*innen in Turnanzügen auf dem ersten Treppchenplatz

In der Schülerklasse nahmen aus Hamburg Karlotta Kammer und Carolin Lange vom Walddörfer SV teil. Beide Athletinnen hatten im ersten Durchgang einen Patzer. Dabei gingen wichtige Punkte für die Qualifikation zum Finale verloren. So blieb es diesmal beim 21. und 22. Platz. Für beide wäre mehr drin gewesen, zumal sich Karlotta in den letzten Tagen durch zusätzliches Landestraining verbessern konnte. Im Weiteren hielt sich Karlotta als Ersatzturnerin für das Hamburger Team bereit.

In der Jugendklasse hatte Maria De Carvalho vom Bramfelder SV einen holprigen Start mit einem Abbruch im ersten Durchgang und einer kleinen Verletzung. Im zweiten Durchgang sicherte sie sich jedoch die Bestpunktzahl und erreichte knapp das Finale. Dort zeigte sie in allen Durchgängen ihr Können und gewann mit 24,50 Punkten ihren ersten Einzelsieg bei einer Deutschen Meisterschaft.

Trampolin in Hamburg

Trampoliner*innen in roten Anzügen mit ihrem Trainer in der linken Ecke

Bei den Frauen ging es nicht nur um die Deutsche Meisterschaft, sondern für einige Athleteninnen auch um wichtige Qualifikationspunkte für die Europameisterschaft. Annika Schiller vom Walddörfer SV erreichte den fünften Finalplatz, Antonia Quindel konnte sich mit ihrem taktischen Vorgehen und den vier besten Ergebnissen für das Finale qualifizieren. Dort wurde es dann spannend. Die Trampolinerinnen mussten tief in ihre Trickliste greifen, Annika und Antonia waren bis zum letzten Durchgang nahezu gleich auf. Antonia turnte die gleiche Punktzahl von 23,7 wie im vorangegangenen Durchgang und sicherte sich die Bronzemedaille. Annika landete mit 22,6 Punkten auf dem vierten Platz. Für die EM-Qualifikation verbesserte sie sich mit einigen Zehnteln und belegt im Ranking den fünften Platz. Die Titel der Meisterin und Vizemeisterin gingen – wie im Vorjahr – an Imani und Anastasia vom Norderstedter SV.

Olaf Schmidt in Sportkleidung geht und klatscht in die Hände
Gruppe von Trampoliner*innen auf Siegertreppchen

Trainer Olaf zeigte den größten Respekt vor den herausragenden Leistungen seiner Athlet*innen

Die Hamburger Herren wurden nur von Daniel Schmidt vom Bramfelder SV vertreten. Als mit Abstand ältester Athlet zeigte er dennoch seine herausragenden Fähigkeiten. Im Vorkampf setzte er sich an die Spitze und ging im Finale als letzter ans Gerät. Daniel zeigte perfekte Haltung, erhielt aber 0,6 Punkte Abzug für die Zone und landete schließlich bei 27,3 Punkten. Damit wurde er Deutscher Vizemeister 2026 und zählt weiterhin zu Deutschlands Top-Athleten, nachdem er sich im November 2025 von der internationalen Bühne verabschiedet hatte.

Auch im Teamfinale zeigte sich die Hamburger Mannschaft erfolgreich. Vier Starter*innen turnten je einen Durchgang, die besten drei Ergebnisse zählten für das Teamranking. Annika begann mit guten 23,1 Punkten und verschaffte der Mannschaft damit eine solide Basis. Maria gab alles und erzielte mit 24,6 Punkten nicht nur ihren eigenen Topwert, sondern brachte weitere wertvolle Punkte für das Team. Antonia ging mit ihrem Paradedurchgang ins Rennen und setzte ebenfalls mit persönlicher Bestleistung von 24,8 noch einmal einen drauf. Um das Münchner Team mit 77,00 Punkten zu überholen, musste Daniel mindestens 27,6 Punkte erturnen. Mit einem perfekten Sprung und der ganzen Erfahrung aus 25 Jahren Nationalmannschaft sprang Daniel zu sensationellen 27,7 Punkten. Damit erhielt der Bramfelder SV – wie im Vorjahr – die Goldmedaille. Trainer Olaf zeigte den größten Respekt vor den herausragenden Leistungen seiner Athlet*innen.

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