19.01.2026 . Aktuell – Feuerwerk der Turnkunst
Feuerwerk der Turnkunst: Hamburg zeigte, wie olympische Atmosphäre entsteht
Als sich die Barclays Arena in ein Meer aus Licht, Musik und Bewegung verwandelte, war das weit mehr als eine beeindruckende Show: Das Feuerwerk der Turnkunst steht in Hamburg seit vielen Jahren für Begeisterung am Sport, für Wertschätzung von ehrenamtlichem Engagement und für eine einzigartige Verbindung aus Leistung, Kreativität und Gemeinschaft. Zugleich unterstreicht die Veranstaltung eindrucksvoll, welches Potenzial die Hansestadt als mögliche Olympiastadt mitbringt.
Mit Blick auf eine mögliche Olympiabewerbung Hamburgs sendete Dörte Kuhn zum Auftakt der beiden Shows des Feuerwerk der Turnkunst 2026 eine besondere Botschaft. Gemeinsam mit den sportlichen Vorbildern Daniel Schmidt (Trampolin) und Jonas Kirsch (Gerätturnen) sowie Simone Blunck (Hamburger Projektgruppe für die Bewerbung) inspirierte sie das Publikum: Die Barclays Arena wäre im Falle Olympischer Spiele die Wettkampfstätte für den Turnsport. Die Feuerwerksshow macht es vor: es entsteht jene Atmosphäre, die Spitzensport braucht: volle Ränge, emotionale Nähe, Begeisterung für Höchstleistungen. Wenn internationale Top-Athleten wie Lukas Dauser oder Andreas Toba turnerische Präzision und Ausdruck auf die Fläche bringen, wird spürbar, was Olympia in Hamburg bedeuten könnte.
Eine Erfolgsgeschichte über mehr als 30 Jahre
Bereits seit 1996 holt der Verband für Turnen und Freizeit das Feuerwerk der Turnkunst für seine Turngemeinschaft und Fans nach Hamburg. Schon lange ist es eine feste Größe im Hamburger Sport- und Veranstaltungskalender. Was als Feier für engagierte Menschen in Turnvereinen begann, hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Eine Symbiose aus turnerisch-sportlichen Elementen und artistischen Höchstleistungen macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus. Ein bedeutender Meilenstein für den Verband war der Wechsel 2012 von der Sporthalle Hamburg in die große Arena, der dem wachsenden Interesse und der steigenden Bedeutung der Show Rechnung trug. Seitdem steht das Feuerwerk auch symbolisch für den Anspruch, Turnkunst und Bewegung auf höchstem Niveau einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Hamburgs Bühne für olympische Turnkunst
Neben internationalen Stars bietet die Show auch jedes Jahr einer lokalen Gruppe aus Hamburger Turnvereinen eine Bühne. In diesem Jahr präsentierten sich junge Talente aus dem Gerätturnen und der Rhythmischen Sportgymnastik unterschiedlicher Vereine*, begleitet durch das Team der international erfolgreichen Trampolinsparte des Bramfelder SV. In einer einzigartigen Performance verbanden sie die unterschiedlichen Disziplinen der olympischen Turnsportarten eindrucksvoll.
Für tiefgründige und mitreißende Emotionen sorgten zahlreiche preisgekrönte Größen der Artistikszene. Zum hochkarätigen VIVA-Ensemble gehörten unter anderem Allexey Glavatski mit seiner sensationellen Performance im Cyr Wheel sowie die China National Acrobatic Troupe mit ihrem weltweit einzigartigen und spektakulären Parkour-Pole-Act.
Das Feuerwerk der Turnkunst war damit nicht nur erneut ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender, sondern auch ein starkes Zeichen: für den Vereinssport, für den Turnsport – und für eine Stadt, die bereit ist, olympische Geschichte zu schreiben.










