Gerätturnen weiblich 

Sie können sich drehen und wenden wie sie wollen,

Gerätturnen ist die Kunst, sich mit Körperspannung und Kraft an den verschiedenen Geräten: Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden so zu bewegen, dass es elegant und leicht aussieht. Es fördert koordinative und konditionelle Fähigkeiten, aber auch Mut, Willensqualitäten wie Ehrgeiz und Selbstbeherrschung. Ziel ist es, mit Freude an der turnerischen Bewegung nach vorgegebenen Kriterien (Technik und Haltung) auszuführen.

Das Gerätturnen ist die Basissportart vieler Sportvereine im Deutschen Turner Bund (DTB) und auch zahlreicher Vereine in Hamburg. Geturnt wird in allen Altersklassen.

Das Wettkampfprogramm umfasst:
- Pflichtübungen im Breitensport (P-Stufen)
- das modifizierte Kürprogramm in den Leistungsklassen (LK) 1 bis 4
- das Kürprogramm nach den internationalen Bestimmungen des Code of Points (CoP).

In Hamburg gibt es viele erfolgreiche Turnerinnen. Wenn du selbst Mut und Willensqualitäten wie Ehrgeiz und Selbstbeherrschung in dir spürst, schau doch gerne selbst mal in einem Verein in deiner Nähe vorbei.

Diese Vereine bieten Gerätturnen in Hamburg an

 

 

Legende:

  • rote Marke: Freizeit-/Breitensport
  • türkisfarbene Marke: Wettkampforientierter Breitensport
  • blaue Marke: Leistungssport

* die Übersicht erfasst alle Gerätturnangebote für die Bereiche weiblich und männlich. Fragen Sie direkt im Verein nach den Trainingsangeboten.

Termine 2022

Oktober

Sa./So. 08.-09.10.2022 D-Pokal Senioren

Sa./So. 15.-16.10.2022 Freiburger Gerätturntage

Sa./So. 21.-23.10.2022 D-Pokal

November

Sa./So. 12.-13.11.2022 Bundespokal

Sa./So. 18.-20.11.2022 Bundeskadertest

Sa./So. 26.-27.11.2022 HGW

Dezember

Sa./So. 3.-4.12.2022 TN-Abnahme

Ausblick 2023

24.2.2023 - Jugend trainiert für Olympia Turnen, Sportzentrum Angerstraße, Infos 

Aktuelles

Ergebnisse

Hamburger Mannschaftsmeisterschaften 2022

Hamburger Turntalent Emma Malewski wird Europameisterin am Balken

Schon allein die Teilnahme an den European Championships 2022 in München im Team Deutschland wäre für  Emma Malewski, als gebürtige Hamburgerin, ein Wahnsinnserfolg gewesen. Doch, dass sie mit der Teammedaille in Bronze und sogar ihrem ersten internationalen Meistertitel nach Hause kommen würde, hatte sich das große Talent nicht erträumt. Am Sonntag, den 14. August 2022, gewann sie mit einer sicheren und elegant geturnten Kür am Balken die Goldmedaille in der Olympiahalle vor 10.000 frenetisch jubelnden Zuschauer*innen.

2010 begann Emma als kleines "Turnküken" beim TV Lokstedt bei Trainerin Franzi Böwer, die noch heute das Fachgebiet Gerätturnen weiblich im VTF ehrenamtlich leitet. Das Talent wurde früh erkannt und so folgten wichtige Entwicklungsstationen für Emmas turnerisches Können in der HT 16 (2011-2014 und 2017) und beim MTV Pattensen (2014-2016). Doch Emma wollte noch mehr. Bereits 2015 war sie Mitglied im Bundeskader DC und berichtete uns im Rahmen der Bewerbung Hamburgs um die Olympischen Spiele, dass "eine Teilnahme an Olympia" (am besten in Hamburg) ein großer Traum wäre. Mit gerade mal 13 Jahren verließ sie ihre Heimatstadt, um im Turninternat in Chemnitz die besten Bedingungen für ihre sportliche Entwicklung vorzufinden. Und dies zahlte sich aus. 

Der VTF und die Turner*innen aus Hamburg gratulieren Emma ganz herzlich!!!

Deutschlandpokal mit Hamburger Beteiligung

Am 9. + 10. Juli starteten beim Deutschland-Pokal in Waging am See Turnerinnen des MTV Pattensen, des TV Lokstedt und des Niendorfer TSV. 

Zu den Ergebnissen

Ergebnisse P-Cup 2022

Hamburger Einzelmeisterschaften 2022 Ergebnislisten

11. und 12. Juni 2022 fanden endlich wieder Hamburger Einzelmeisterschaften im Gerätturnen statt. #Die letzte Landesmeisterschaft wurde 2019 ausgetragen.

Die TG Hamburg beim ZO-Cup 2022

Ein Ausflug mit vielen Eindrücken, Erfahrungen und Erlebnissen.

Die TG Hamburg machte sich auf den Weg in die Schweiz, Uster, um an einem internationalen
Wettkampf teil zu nehmen. Zusammengesetzt hat sich die TG Hamburg in diesem Jahr mit Turnerinnen des TV Lokstedt (Ellen Tran und Jette Rahe) und aus der KTG Nordheide (Paula Trigo-Alves und Lena Miltz).
Neben einer kurzen Stadtbesichtigung, zu Fuß und per Schiff, kombiniert mit einer kleinen
Tretbootstour, haben wir neben der Turnhalle auch weitere Blickwinkel der Stadt in Augenschein
genommen. Der Wettkampf war ein weiterer Beitrag zum Teambuilding, um unsere Hamburger
Turnerinnen aus ihren unterschiedlichen Vereinen im Alter von 12-14 Jahren weiter zusammen zu
bringen und alte „Barrieren“ aufzubrechen.

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Der Weg zur imposant inszenierten Siegerehrung war durchaus anstrengend und es sollte sich
herausstellen, ob und wie die Wettkampfvorbereitungen ihren Tribut zollten. Die Stimmung in der
Halle war grandios, vor allem im abendlichen Durchgang, in dem auch unsere Mädels antraten. Hier
durften unsere Turnerinnen ihre Übungen präsentieren, die sie wochenlang geübt haben – ihre
KÜREN. Das Publikum hat die Turnerinnen mit großer Euphorie und großartiger Stimmung zusätzlich
motiviert. In einem Paralleldurchgang gingen auch einige Mädchen des Schweizer National-Kaders an den Start. Weitere Vereine kamen z.B. aus den Niederlanden die Vereine Utrecht Turn4U und
Kampen RKDOS. Zudem nahmen Turnerinnen von Abu Dhabi Little Stars aus den Vereinigten
Arabischen Emiraten teil, sowie Turnerinnen aus Housten (USA), Dornbirn (Österreich) und Stembert
(Belgien). Ebenso sind in dem Wettkampf Turnerinnen aus weiteren deutschen Vereinen (Dachau
TSV 1865 e.V. und Singen StTV) angetreten.
Für den Wettkampf unserer Turnerinnen stellte sich in erster Linie die Frage, turne ich eine
einfachere, dafür sehr saubere Übung? Oder turne ich schwieriger und nehme höhere Abzüge in
Kauf!? Die Taktik der TG Hamburg war es nach der Corona-Wettkampf-Pause „Erfahrung“ zu
sammeln. Basierend auf eine vorherige Absprache mit den jeweiligen Vereinstrainerinnen, der
Landestrainerin vor Ort und der Tagesform entschied jede Turnerin schlussendlich für sich selbst.
Hier ist besonders die außergewöhnliche Platzierung von Ellen Tran hervorzuheben! Sie erturnte
einen mehr als hervorragenden und tollen 5ten Platz, mit nur 0,65 Punkten Rückstand auf die
Drittplatzierte. Glückwunsch Ellen. Sie turnte jede ihrer Übungen stabil und sauber durch. Alle
anderen Turnerinnen hatten mit ein paar Wacklern an den Geräten und einer starken Konkurrenz,
dann leider weniger Chancen für eine bessere Platzierung. Von insgesamt 22 Turnerinnen hat sich
Paula Trigo-Alves in der Wettkampfklasse OPEN (ü14) bei den Einzelplatzierungen einen guten 9ten
Platz erturnt. In der Wettkampfklasse OPEN U14 haben sich von 52 Teilnehmerinnen neben Ellen
Tran noch Lena Miltz (Platz 28) und Jette Rahe (Platz 32) achtbar geschlagen.
Ein Blick auf die Einzelwertungen pro Geräten zeigt, dass Ellen Tran in ihrer Wettkampfklasse die
drittbeste Balkenübung mit einer 9,950 Punkten erzielte. Da hat sich die konzentrierte Vorbereitung
direkt vor der Übung ausgezahlt. Mit 8,950 Punkten am Stufenbarren konnte sich Jette Rahe auf Platz 8 einreihen. Am Boden wurde seitens des Kampfgerichtes die schöne Choreographie von Paula Trigo-Alves erwähnt, die mit einer 10,700 Punkten belohnt wurde und somit Platz 5 in ihrer Wettkampfklasse bedeutet.
Die Turnerinnen ziehen ein positives Feedback aus diesem Wettkampf und sagen selbst „nun wissen wir einmal mehr, an welchen Teilen und Übungsabschnitten wir noch arbeiten müssen“. Also NACH dem Wettkampf ist VOR dem Wettkampf.
Mit nur 0,05 Punkten, ungefähr ein krummer Fuß, Rückstand hat die TG Hamburg mit 113,750
Punkten den 6ten Platz erreicht. Neu für uns war hier die Zusammensetzung der Punkte. Nicht wie
gewöhnlich, dass die 3 besten Turnerinnen pro Gerät aufsummiert wurden, Nein nur die 3 besten
Mehrkampfergebnisse des Teams wurden addiert. Was im Umkehrschluss heißt, dass nur die
SUMMEN der besten 3 Turnerinnen in die Teamwertung eingerechnet wurden.
Wie für Profiturnerinnen wurde eigens für das Aufwärmen eine separate Halle eingerichtet. Für die
Zuschauer und alle Mitwirkenden, Turnerinnen, Trainerinnen und Betreuer haben die Locals ein
Catering aufgefahren, bei dem es an nichts gefehlt hat. Im Außenbereich wurde eine Grillstation
eingerichtet, an der es nicht nur Grillwurst und Steak gab, es wurden auch Nudeln und Chicken Nuggets mit Pommes angeboten. Im Innenbereich wurde ergänzend noch ein Salat-Buffet addiert, sowie Nachspeisen, Kaffee und kalte Getränke. Die Schweizer waren uns gegenüber sehr offenherzig und gastfreundlich.
Beim Stadtrundgang ist positiv aufgefallen, dass an vielen Ecken in der Stadt ein Springbrunnen zu
finden war. Hier konnten die Wasserflaschen immer wieder zur Erfrischung aufgefüllt werden. Die
Wetterlage war sehr einladend. Die ganze Zeit über hatten wir Sonnenschein, was zur Folge hatte, dass die Kinder kurzerhand aus dem Tretboot ins kühle Nass des Züricher See sprangen.
Zusammengefasst also ein schönes, erfrischendes, lehrreiches und aufregendes Wettkampfwochende.

Hamburger Einzelmeisterschaften 2022

AK7 bis 11 und Kür nach CdP und den Sichtungscup der AK6

Termin: 30.04./01.05.2022
Ort: Sportzentrum Angerstraße/ Ecke Steinhauer Damm
Teilnehmerinnen: 76 Turnerinnen aus 8 Vereinen

Zeitplan

Samstag 30.04.2022
Kür nach CdP und Sichtungscup (22 Turnerinnen)

  • 13:00 Uhr Halleneröffnung und Aufbau (Sprung, Barren, Balken + Athletik)
  • 13:45 Uhr Allgemeine Erwärmung Kür nach CdP und Karibesprechung
  • 14:00 Uhr Riegenweises Einturnen (8 Min pro Gerät) und allgemeine Erwärmung AK6
  • 14:40 Uhr Wettkampfbeginn (Einturnzeiten entsprechend CdP + Wettkampf)
  • 17:20 Uhr voraussichtliches Wettkampfende + anschließende Siegerehrung

Sonntag 01.05.2022
Durchgang 1 – AK7 und AK9 (24 Turnerinnen)

  • 9:30 Uhr Halleneröffnung und Karibesprechung
  • 9:45 Uhr Allgemeine Erwärmung
  • 10:00 Uhr Wettkampfbeginn (10 Minuten Erwärmung pro Gerät, dann direkt Wettkampf am Gerät)
  • 13:00 Uhr voraussichtliches Wettkampfende + anschließende Siegerehrung

Durchgang 2 – AK8, AK10 und AK11 (30 Turnerinnen)

  • 13:30 Uhr Allgemeine Erwärmung und kurze Karibesprechung
  • 13:45 Uhr Wettkampfbeginn (10 Minuten Erwärmung pro Gerät, dann direkt Wettkampf am Gerät)
  • 16:45 Uhr voraussichtliches Wettkampfende + Abbau (Sprung, Barren, Balken) mit anschließender Siegerehrung

Ein Catering wird durch die Eltern der Landeskaderturnerinnen angeboten.

Startvoraussetzungen und Hygienekonzept

  • Grundsätzlich gilt, dass am Wettkampf nur teilnehmen darf, wer gesund ist und ausdrücklich keinerlei erkältungstypische Krankheitssymptome wie z.B. Halsschmerzen u.ä. hat.
  • Es gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske nach §8 der o.g. Eindämmungsverordnung. Die Masken dürfen nur beim Verzehr von Speisen und Getränken an einem festen Ort abgelegt werden.
  • Alle Zuschauer*innen sind auf festen Sitz- oder Stehplätzen zu platzieren
  • Trainer*innen tragen in der Sportstätte eine FFP2-Maske, auch wenn sie sichern und der helfen. Die Athletinnen dürfen auf das Tragen einer Maske verzichten, solange sie an den Geräten agieren. Eine Durchfeuchtung der Maske muss vermieden werden.

Anspr. Franziska Böwer. Fachleitung Gerätturnen weiblich

Hamburger Einzelmeisterschaften Senioren (LK 3/4)

Meldeformular

XLS-Vorlage - Download

Gerätturnen weiblich - VTF-Meldungen

 

Ergebnisse 2021

Mit Teamgeist, Spaß und Fleiß zu tollen Leistungen
Laura Brakmann von der KTG Lüneburger Heide belegt Platz 1

Hamburger Landeskaderturnerinnen holen 4 x Gold

Laura Brakmann gewinnt das erste bundesoffene E-Tournament

                                                                                                                                                                             02.07.2021 - Laura Brakmann (AK 14) und Zoe Hiller (AK 13) melden sich mit einem tollen Ergebnis beim bundesoffenen Online-Wettkampf der 12-15-jährigen Turnerinnen zurück. Der Start in die Saison war Corona bedingt für die beiden ehrgeizigen Turnerinnen der KTG Lüneburger Heide, Stammverein MTV Pattensen noch mehr als holprig. Als nahezu einziges Bundesland hatte Hamburg seine Leistungszentren seit November gesperrt und für die Turnerinnen erst im April freigegeben. Seit März war immerhin die Winsener Trainingshalle für die beiden Landeskaderturnerinnen geöffnet. Bis dahin war ausschließlich Individual- und Onlinetraining möglich. Es galt also zunächst einmal, sich neue Ziele zu setzen, neu zu motivieren und sich an das „Vor-Corona-Niveau“ zurückzutasten. Hier bot das gemeinsam vom Deutschen Turnerbund (DTB) und Hessischen Turnverband ins Leben gerufene neue Wettkampfformat – ein E-Tournament - im Juni einen tollen Wiedereinstieg ins Wettkampfturnen. 

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Jede Turnerin turnte in der heimischen Trainingshalle ihre Wettkampfübungen. Die Übungen wurden per Video auf eine eingerichtete Plattform geladen und von Bundeskampfrichterinnen mit A- und A*-Lizenz gewertet. Es war schon sehr ungewohnt, einen Wettkampf ohne weitere Turnerinnen zu turnen. Gleichwohl stärkte die heimische Umgebung das Selbstbewusstsein. Aber es zeigte sich auch, wie die Turnerinnen immer noch reisen müssen, um Wettkampfübungen zu präsentieren. Der Sprung konnte in der Winarena absolviert werden und so zeigte Laura das erste Mal einen Yurtchenko über den Sprungtisch in gebückter Ausführung und sicher in den Stand. Mit einem weiteren in gehockter Ausführung gewann sie Gold im Sprungfinale. Auch am Schwebebalken gewann sie mit dem höchsten Ausgangswert den Einzeltitel und siegte mit einer sicheren Barrenübung (Silber im Finale) und einer gelungenen Bodenübung mit starken 43,5 Punkten auch den Mehrkampf in ihrer Altersklasse 14. Zoe zeigte sich ebenfalls wieder in starker Form. Am Boden turnte sie erstmals auf einem Wettkampf die Verbindung Handstandüberschlag-Vorwärtsschraube sicher in den Stand. Auch Zoe konnte ihre Balkenübung mit dem höchsten Ausgangswert in ihrer Altersklasse zeigen und gewann den Einzeltitel, im Mehrkampf der AK 13 gewann Zoe den Vizetitel. Für die Bodenübungen reisten die Turnerinnen mit dem Landeskaderteam der AK 9 und 10 gemeinsam extra nach Hannover, um auf einer Wettkampffläche zu turnen. Der Schwebebalken wurde im Hamburger Leistungszentrum, liegend auf der Fensterbank, um das ganze Gerät auf dem Film zu haben, gefilmt und im Leistungszentrum Hannover. Die Kampfrichter*innen absolvierten eine Onlinebesprechung per Zoom und bekamen anschließend die Videos geschickt, die auf der Homepage des DTB noch eingesehen werden können. Ein Dank geht an Franziska Böwer und Verena Mielke, die für die beiden Landeskaderturnerinnen im Einsatz waren. Nun wird hochmotiviert an neuen Teilen gearbeitet.

Turnerinnen auf YouTube: 
Zoes Balkenübung: Zoe Hiller Balken - YouTube
Lauras Sprung: Laura Sprung_1 14 06 2021 - YouTube

Pippi Langstrumpf Pokal – Wie stark sind Hamburgs Turnerinnen?

Neues ONLINE-Wettkampfformat

  • Datum: 28.02.2021
  • Wettkampfprogramm: altersgerechte Athletische Normen.
  • Teilnehmerinnen: AK 6-11

41 Turnerinnen bewiesen sich im Grundlagenwettkampf 

Nichts ist normal momentan für die Wettkampfturnerinnen in Hamburg. Dennoch, sie sind weiter fleißig und trainieren ihre Grundlagen und Elemente, soweit es die begrenzten Trainingsmöglichkeiten zulassen. Das hat dazu geführt, dass sie - wie jedes Jahr –  mit dem Training der athletischen Normen ins neue Jahr starten konnten.

Die Idee

Kraft, Koordination und Beweglichkeit sind erforderliche Grundlagen für Turnerinnen und Turner, um gesund in die Wettkampfsaison zu gehen. Um die Mädchen noch mehr zu motivieren, hat Landestrainerin Birgit Kruse mit ihrem Team, bestehend aus A-Lizenz-Trainerin Anna Geils sowie den B-Lizenztrainerinnen Lisa Ullrich und Jenny, eine Idee für die Umsetzung eines Online-Wettkampfes entwickelt.

Grundlage für den Pippi Langstrumpf-Pokal war eine Schulung der interessierten Trainer*innen, deren Resonanz mit 30 Teilnehmer*innen trotz der kurzfristigen Bekanntgabe bemerkenswert war. Die Trainer*innen schulten dann ihrerseits die Eltern der Turnerinnen, denn diese waren zu Hause für die Abnahme zuständig.

Die Entwicklung und Umsetzung

Zur weiteren Entwicklung der Wettkampfidee wurden Videos und Fotos mit den Heim- oder Landestrainern ausgetauscht und besprochen. Auch im Online-Landestraining feilte man an den Anforderungen. Bis zum 28.02. durften die Ergebnisse eingereicht werden. Das Multiplikatorenkonzept ging auf. Mit dabei waren insgesamt 41 Turnerinnen aus den Vereinen des SV Eidelstedt, der Hamburger Turnerschaft v. 1816, des SC Poppenbüttel, des MTV Pattensen, des TC Hamburg und des MTV Borstel-Sangenstedt.

Die teilnehmenden Vereine  erhielten per Post Urkunden, Medaillen und eine kleine süße Aufmerksamkeit für die Heimtrainer*innen. Am 13.03.2021 fand dann die große gemeinsame Online-Siegerehrung statt. Strahlende Kinderaugen, Turnerinnen mit Urkunden und zum Teil ihren ersten Medaillen, waren der Lohn für das riesige Engagement von Eltern und Trainer*innen.

Ja, und wie stark sind nun Hamburgs Turnerinnen?

Eine Rangfolge wurde aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen zu Hause nicht ausgelotet. Einige Turnerinnen haben mittlerweile eigene Turngeräte zu Hause, andere kaum Platz, um einfache Teile zu trainieren. So zeigte jede, was ihr möglich war.

Eine kleine Statistik zeigt den Leistungsstand:

  • 41 Turnerinnen im Alter von 5-11 Jahren haben teilgenommen.
  • 22 von ihnen erfüllten mehr als 65% der Maximalanforderungen: die magische Grenze für diejenigen, die einmal in den Landeskader kommen möchten.
  • 526 Sekunden im Handstand gestanden.
  • 39 Schweizer Handstände geschafft, eine komplexe, schwierige Bewegung, die Fitnessbegeisterten als Press-Handstand bekannt ist.

Alle hatten Spaß und sind stolz auf ihre Fähigkeiten. Weiter so und wir werden einige dieser jungen und eifrigen Nachwuchstalente bald beim Turn-Talentschulpokal oder auf Hamburger Meisterschaften bewundern können.

Wir gratulieren allen Turnerinnen zu ihren tollen Ergebnissen und hoffen, dass sie sehr bald wieder in der Halle trainieren können.

Hamburger Liste der Turnerischen Elemente

Die neue Hamburger Liste der Turnerischen Elemente (TE-Liste) für die LK 4 ist jetzt verfügbar. Ihr findet sie unter den Downloads auf der rechten Seite.

Zur Erklärung:  TE sind alle Elemente, die nicht im gültigen CdP oder auf der nationalen Elementeliste aufgeführt sind, aber darüber hinaus zum allgemein anerkannten Übungsgut des Gerätturnens gehören. In Hamburg gelten ausschließlich die nachfolgenden TE für die Wettkämpfe in der LK 4.Jedes Element hat eine Wertigkeit von 0,00 Punkten. Nur diese TE können zusätzlich zu den Elementen des CdP sowie der NE in der LK 4 zur Erfüllung der Kompositionsanforderungen (KA) sowie zum Erreichen der geforderten Anzahl an Elementen verwendet werden. Weitere Elemente können auf Antrag (vor Beginn des Einturnens) zugelassen werden.

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Dennoch waren Zoe, Laura und Emilia Ilic, AK12, HT16 mit der erfolgreichen Qualifikation hoch motiviert. Im kompletten Lockdown und mit Unterstützung des online durchgeführten Landestrainings feilten sie bis zu 30 Stunden wöchentlich an der Kraft, Dehnung und Mentaltraining! – Coronabedingt herrschte tatsächlich Chancengleichheit unter den Sportler*innen in ganz Deutschland. Im Allgemeinen sind die Trainingsbedingungen in den großen Stützpunkten für Leistungsturner*innen besser und einfacher. Bei Laura und Zoe gehören lange Schulzeiten, viele Fahrzeiten vom Wohnort zu den verschiedenen Trainingshallen und vielerorts der Auf- und Abbau der Geräte zum Alltag.

Nach der Lockerung des ersten Lockdowns starteten die Mädchen outdoor auf dem Sportplatz. Ohne Geräte war da viel Improvisationstalent von allen Seiten gefordert. Dann kam im Sommer, kurz vor den Ferien, die ersehnte Freigabe der Hallen. Unter strengen Hygieneauflagen und Abstandsregeln konnte wieder an den Geräten trainiert werden. Die Motivation war riesig und das harte Heimtraining zahlte sich aus. Es sprudelte nur so von neuen Teilen, Yurtschenko am Sprung, Drehungen und Flugteile am Stufenbarren, Doppelsalto am Boden.

Der zweite Lockdown Anfang November war dann mental schwer zu verarbeiten. Eine Meisterschaft in vier Wochen? Keiner konnte daran glauben. Wieder waren alle Hallen der Region zu.

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Die Deutschen Meisterschaften der Senioren, Anfang November, wurden abgesagt, die Meisterschaften der Juniorinnen, geplant für Ende November jedoch nicht. Die Übungen waren gut vorbereitet. Zwangspause. In den sozialen Netzwerken zeigte sich, dass in den großen Zentren, insbesondere im Süden und Osten Deutschlands unter Auflagen trainiert wurde. Dann wurde die Zulassung zur DJM auf Landes- und Bundeskaderathleten begrenzt, das Teilnehmerfeld dadurch reduziert. Emilia durfte nicht mehr starten. Theoretisch wären Laura und Zoe noch dabei, aber praktisch war das kaum noch zu realisieren. Mit ihrem Landeskaderstatus erhielten sie trotz Bemühungen des Verbandes und der Fachleitung keinen Zutritt zum Hamburger Leistungszentrum - Tränen der Enttäuschung. Morgens in der Schule durften die Mädchen Hockey spielen, nachmittags nicht auf Abstand einzeln trainieren.

Im Gegensatz zu den großen Turn-Leistungszentren, die auch im November die Möglichkeit hatten, in ihren Trainingshallen zu trainieren, stand den beiden Mädchen weder das Hamburger Leistungszentrum noch die Heim-Trainingshalle mit den Wettkampfgeräten zur Verfügung.

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Nach knapp zwei Wochen Trainingspause und bangem Ausloten aller Möglichkeiten, sich Corona-konform vorzubereiten, stellte der MTV Pattensen seine Vereinshalle auf Anfragen der Turnerinnen zur Verfügung. Kurzerhand wurden vereinseigene Sportgeräte aus der nebenliegenden Schulsporthalle dorthin transportiert. Mit viel Enthusiasmus begleiteten Christina Kruse und Annika Rücker abwechselnd die beiden Mädchen bei ihren nun wieder intensivierten Vorbereitungen. Abends schickten sie der Landestrainerin Birgit Kruse ihre Videos, die sie auf diesem Weg weiter ermutigte und vorbereitete.  Leider war es nun nicht mehr möglich, alle neuen Elemente, die sie noch im Sommer trainiert hatten, wettkampfsicher vorzubereiten. Hilfestellung der Trainerinnen war nicht mehr möglich. Der Doppelsalto bei Laura wurde aus der Bodenübung genommen (es gab nur einen Airtrack), Zoe durfte die Drehungen am Stufenbarren nicht turnen, am Sprung keinen Tsukahara (der Anlauf in der Halle zu kurz). Bei Zoe und Laura war der Wille ungebrochen, sich bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zu präsentieren. Schließlich sind Wettkämpfe doch der Höhepunkt der Turnerinnen.

Voller Vorfreude starteten sie also am Freitagmorgen gemeinsam mit Trainerin Birgit Kruse nach Esslingen. Am späten Nachmittag stand zunächst für Zoe, dann für Laura ein gut einstündiges Training in der Wettkampfhalle an. So konnten sie sich schon mal auf die besonderen Rahmenbedingungen einstellen – u.a. Fiebermessen nach Betreten der Halle und Tragen eines Mund-Nasenschutzes, der nur während des Turnens am Gerät abgenommen werden durfte. Die Hauptsache war aber: Endlich konnten sie ihre Elemente wieder auf einem Schwingbodenfeld oder einem gepolstertem Wettkampfbalken durchturnen und sich an die Geräte und Wettkampfatmosphäre gewöhnen.

Samstagmorgen stand zunächst der Durchgang der Altersklasse 12 mit Zoe auf dem Programm.

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Da während der Wettkämpfe keine Zuschauer zugelassen waren, übertrug Sportdeutschland TV diese per Livestream. So fieberten neben Eltern auch die Trainingsfreundinnen des Heim- und des Landestrainings zu Hause mit, die schon im Vorfeld motivierend unterstützten. Zoes Startgerät war der Stufenbarren. Sie zeigte eine starke Übung mit toller Ausführung aller Handstände, der Freien Felge und des Bückstechers. Den Strecksaltoabgang turnte sie sicher in den Stand. Mit persönlicher Bestleistung und der viertbesten Ausführungsnote aller Teilnehmerinnen ging sie motiviert an ihr Lieblingsgerät den Schwebebalken. Ihre Übung weist mit einem Ausgangswert von 5 Punkten eine Wertigkeit auf, die auf internationalen Wettkämpfen gezeigt wird. Leider kam nun doch etwas die Nervosität durch. Nach einer sehr schönen Sprungkombination und der Menicelli-Spreizsalto-Verbindung musste sie leider beim Hocksalto rückwärts das Gerät verlassen.  Auch der Vorwärtssalto gelang ihr dieses Mal nicht in den Stand. Mit 4,5 Ausgangswert und einem Bonus von 0,5 Punkten wurden ihre Elemente alle anerkannt. Zoe ließ sich nicht beeindrucken. Ihre folgende Bodenkür präsentierte sie mit mitreißender Ausdruckskraft. Erstmals zeigte sie im Wettkampf eine Doppelschraube rückwärts. Als Schlussdisziplin stand nun nur noch der Sprung an. Aufgrund der beschriebenen Situation konnte sie im Vorfeld die Vorbereitung auf einen höherwertigen Kürsprung nicht ganz abschließen. So präsentierte sie einen sauberen Sprung mit halber Drehung auf den Sprungtisch und wieder heraus. Mit dieser souveränen Gesamtvorstellung bei ihrer ersten Deutschen Jugendmeisterschaft erturnte sich Zoe einen hervorragenden 10. Platz.

Im zweiten Durchgang startete Laura in der AK 13.

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Das Einturnen lief gewohnt routiniert. Auch Laura hat eine sehr schwierige Balkenübung. Sie turnt ebenfalls mit z.B. Menicelli-Spreizsalto, freiem Schrittüberschlag, freiem Rad, Hocksalto rückwärts und schwierigen Sprungkombinationen einen beachtlichen Ausgangswert. Am Pferdsprung wollte sie ihren neu gelernten Yurchenko zeigen, den sie noch kurz vor dem Wertungsdurchgang sicher in den Stand turnte. Leider erwischte sie heute einen rabenschwarzen Tag und konnte an keinem Gerät ihr eigentliches Können voll umsetzen. Sie wurde trotzdem 15. in ihrer Altersklasse. Sofort nach dem Wettkampf erreichten sie tröstende Worte ihrer mitfiebernden Trainingskolleginnen. 

Schon auf der Heimreise zeigten sich beide Turnerinnen hoch motiviert, sich in Kürze hoffentlich unter wieder besseren Bedingungen neuen Elementen und der Vorbereitung auf ein neues Wettkampfjahr zu widmen. Sie planten schon neue Teile und bereiteten sich auf ihre erste Kampfrichterausbildung vor, die am selben Wochenende online startete, um auch selber zu wissen, wie ihre Übungen zusammengestellt werden können, worauf die Kampfrichter achten und um sich in die Kunstturngemeinschaft einzubringen.

Ein großer Dank geht an alle, die diese Meisterschaft ermöglicht haben, die Ausrichter des TSV Berkheim, den Deutschen Turnerbund, die Wettkampfleitung, alle Kampfrichter, die  Verbandsvorsitzende des VTF Hamburg Dörte Kuhn, die Fachwartin Olympisches Gerätturnen weiblich Franziska Böwer, die Vorstände des MTV Borstel-Sangenstedt und MTV Pattensen, die Sponsoren der KTG Lüneburger Heide, insbesondere die Stadtwerke Winsen (Luhe) und den Rewe-Markt Schirwindter Straße und alle, die mitgefiebert haben, Verständnis gezeigt haben und die Turnerinnen auf ihrem Weg unterstützen.

Die Wettkämpfe sind noch immer unter https://sportdeutschland.tv/turnen-1/deutsche-jugendmeisterschaften-geraetturnen-2020-tag-1 anzusehen.

Zur Einschätzung der Platzierungen und des reduzierten Teilnehmerfeldes: Die großen Stützpunkte Chemnitz, Stuttgart, Leipzig, Dresden, Mannheim, Karlsruhe und Köln waren mit ihren favorisierten Turnerinnen am Start, die für ihre Heimatvereine turnen. Nur wenige Verbände bzw. einzelne Turnerinnen konnten nicht starten oder entschieden sich gegen eine Teilnahme.

Bericht: Silke Hiller und Birgit Kruse

Brief von Zoe Hiller

TTS Hamburg-Lüneburger Heide holt Bronze in Berlin

– ohne Publikum – voller Elan auf erstem Bundeswettkampf

Am Freitag, den 16. Oktober reiste das Auswahlteam der Turn-Talentschule Hamburg-Lüneburger Heide, Altersklasse (AK) 9, bestehend aus Jule Schelde, Nele Schelde, beide MTV Borstel-Sangenstedt/KTG Lüneburger Heide, Carlotta Zech, MTV Pattensen/KTG Lüneburger Heide und Paula Fricke (SV Eidelstedt) nach Berlin um vor dem großen Wettkampf noch einmal in der Halle des Sportforums Berlin trainieren zu können. Die 2,5 Stunden wurden genutzt, um die Halle kennenzulernen und einmal alle Geräte zu testen, an denen sie am nächsten Tag den Wettkampf turnen sollten. Die Kinder gingen begeistert aus der Turnhalle, die aus feststehenden Geräten bestand und weitaus größer war, als das, was sie aus dem Leistungszentrum Hamburg gewöhnt waren. Und in diesem Jahr gab es keine Wettkämpfe vorab. Und so ging es für die Mädchen gleich zu ihrem ersten Bundeswettkampf in die Hauptstadt.

Mit voller Motivation und Begeisterung ging die AK 9 Mannschaft am Samstag um 15 Uhr an den Start, voller Vorfreude darauf, endlich ihre Übungen zeigen zu können, da in diesem Jahr noch kein Wettkampf stattgefunden hatte. Und die Eltern mussten vor der Halle warten und mitfiebern, denn Publikum wurde nicht in die Halle gelassen. Lediglich die Trainer, Kampfrichter und Aktiven durften die Halle mit Mund-Nasen-Schutz betreten. Lange Zeit musste im Vorfeld im Landes- und Heimtraining trainiert werden, immer in der Ungewissheit, ob ein Wettkampf überhaupt möglich wäre.  Nach einer kurzen Erwärmung ging es zunächst auf den Schwebebalken. Kein einfaches Startgerät - die Aufregung machte sich bemerkbar und die jungen Turnerinnen mussten einige Stürze einstecken, welche sich im Teamergebnis bemerkbar machten. „Trotz der Stürze können die Turnerinnen sehr stolz auf sich sein. Sie sind über sich hinaus gewachsen und haben ihr Bestes gegeben“, sagte Trainerin Anna Geils, die ihre Schützlinge zum Wettkampf begleitete. Nicole Thom war mit Verena Mielke als Kampfrichterin für das Team im Einsatz. 

Weiter ging es am Boden, wo die Turnerinnen bereits souveräne Übungen zeigten. Besonders Nele Schelde glänzte hier und wurde mit dem vollen Ausgangswert und damit auch einer guten Wertung von 12,20 Punkten belohnt. Nach einer kurzen Pause präsentierten die Turnerinnen ihre Sprünge. Am Sprung wurde klar, dass das Team Hamburg-Lüneburger Heide bereits mit den großen Zentren Berlin und Chemnitz mithalten kann. Nachdem die Sprünge beim Einturnen gar nicht geklappt haben, konnten die Mädchen im Wettkampf saubere Sprünge zeigen. Besonders hohe Wertungen erhielten Carlotta Zech und Nele Schelde, die aus dem vollen Anlauf ihre Strecksalti vorwärts präsentierten. Als letztes Gerät kam der Stufenbarren. Hier müssen bereits sehr schwere Übungen gezeigt werden, welche für neunjährige Turnerinnen eine große Herausforderung stellen. Die Mädchen zeigten sich nervenstark und besonders Nele zeigte ihre Übung mit Kippen, freier Felge und hohen Schwüngen schon souverän und erhielt 11,05 Punkte. 

Insgesamt erreichte das TTS Team Hamburg-Lüneburger Heide einen guten dritten Platz hinter dem TuS Chemnitz-Altendorf und der Turntalentschule Maxi Gnauck aus Berlin und konnte sich über die beliebten Bärchen freuen. Denn was wäre ein Wettkampf in Berlin ohne einen Berliner Bären? In der Einzelwertung erreichte Nele Schelde den 9. Platz, Carlotta Zech den 10. Platz, Jule Schelde den 11. Platz und Paula Fricke den 13. Platz. Am Ende des Wettkampfes sagten die Turnerinnen einheitlich: „Nächstes Jahr wollen wir wiederkommen!“ 

Kampfrichterwesen

Weitere Informationen unter:

https://www.kari-turnen.de/